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Alzinger – Echte Eleganz und wahre Größe

Alzinger: Die Liebe zu den Weinen von Leo Alzinger begann – wie so oft – bei einer Weinprobe mit geschätzten Freunden. Im Glas vor mir wartete ein 2011er Grüner Veltliner Steinertal auf seine Entdeckung. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich sehr viele leckere Grüne Veltliner getrunken, die vor allem durch Klarheit bestachen. Aber dieser Wein war etwas völlig anderes: er war zunächst unnahbar und entfaltete sich nur langsam, wurde dann aber immer tiefer und fast sogar cremiger (wie ein großer Burgunder), immer von feinster Frucht und Mineralik geprägt und mit einem nach entsprechender Belüftung außerordentlichen Abgang. Potzblitz! Das ist ein wahrhaft großer Weißwein in einer Liga mit Borgo del Tiglio oder berühmten Burgunderdomainen!

Ich konnte es daraufhin kaum erwaten, vom Weingut ein paar Probeflaschen zu bekommen und möchte Ihnen die gewonnenen Eindrücke und mein daraus entstandenes Angebot nicht vorenthalten.

Titelbild: © Thomas Kirschner / k-works.at

Alle nachfolgend angebotenen Weine stammen aus dem herausragenden Jahrgang 2015. Was einem beim ersten Probieren dieser Weine sofort auffällt, ist die deutliche Hefenote wie man sie beispielsweise auch von den spontanvergorenen Weinen eines Joh. Jos. Prüms kennt. Doch nicht verzagen! Nach diesem anfänglichen Gerumpel offenbaren sich durch Dekantieren, einen Tag warten oder – noch besser – beides aus unbedingt großen ZALTO-Burgundergläsern Spitzenweine der Extraklasse. Eine unfassbare Eleganz trifft auf eine feine Textur, die dazu einlädt, den Wein schnellstmöglich seiner Bestimmung zuzuführen…

(für weitere Informationen zu den Weinen und/oder Bestellung bitte diese direkt anklicken; Angebot gültig solange Vorrat reicht)

Da die Weine sehr limitiert und auch noch sehr jung sind, bieten wir diesmal kein Probierpaket an, sondern empfehlen die Einlagerung mehrerer Flaschen in den Keller. Wenn Sie sich zu unserem Weinbrief anmelden, erhalten Sie hierfür noch günstige(re) Einkellerungsoptionen…

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Die schlichten Etiketten von Alzinger verraten deren Stil: zeitlos elegant und kein Gekleckere…

Während beim Grünen Veltliner der Frauenweingarten feminin und süffig daherkommt, sind die Smaragde noch einmal eine andere Liga. Die beiden Grand Cru-Äquivalente aus dem Liebenberg und dem Steinertal sind für ein langes Leben und besondere Anlässe geschaffen. Der Liebenberg stammt aus einem etwas kühleren Mikroklima mit Glimmerschiefer-haltigem Boden und repräsentiert einen vitalen, würzigen und präzisen GV-Stil. Die Terrassenlage Steinertal gehört zu den besten Cru in der gesamten Wachau und präsentiert sich ebenso komplex wie die Bodenzusammensetzung eine Art „best of“ der Region darstellt. Extrem lagerfähig, dabei mineralisch und mit extremer Länge ausgestattet, bietet diese Flasche einen grandiosen Weißwein aus dem Nachbarland. Dieser Cru ist auf Augenhöhe mit den größten Weißweinen der Welt, dabei aber nicht nachahmend oder protzend, sondern elegant und sich selbst treu. Ich bin restlos begeistert!

Den Kontrapunkt in diesem Sortiment stellt die rare „Reserve“ dar: Kraftvoll, stoffig und dicht mit konzentrierten Frucht- und feinen Honignoten und langem Säurebogen. Barocke Tendenzen, cremig und kraftvoll am Gaumen.

Die Rieslinge von Alzinger stehen dabei dem Grünen Veltliner nicht nach (auch wenn ich ein persönliches Faible für den GV habe…): Dürnsteiner, noch ein Liebenberg und der Hollerin präsentieren sich im Jahrgang 2015 von ihrer schönsten Seite und die Weine vermitteln Seite an Seite einen Eindruck der verschiedenen Terroirs der Wachau. Etwas ansprechender in der Jugend als die grünen Veltliner ist der Dürnsteiner aktuell der offenste der Weine: glasklar, animierend und – jawoll – frisch. Der Liebenberg verspricht dank des kühleren (aber nicht kalten!) Terroirs etwas mehr Spannung und Verve und zeigt sich engmaschig mit Steinobst- und Zitrusnoten sehr animierend und langlebig. Der Smaragd aus der Lage Hollerin besitzt dank der auf dem Gneis aufliegenden Lehmschicht eine recht frühe Zugänglichkeit und brilliert durch stoffige Blütenaromen und Zitrusnoten; sehr fruchtig (dabei aber himmlisch trocken, also weder herb noch restsüß).

Wenn Sie Lust auf die Weine bekommen haben und/oder noch mehr darüber erfahren wollen, empfehle ich Ihnen neben den o.a. Möglichkeiten zum Selbststudium auch einen Besuch auf der Website von der Familie Alzinger. Es lohnt sich, unbedingt die Filmpräsentation „am Eingang“ anzusehen, denn Bilder sagen bekanntlich mehr als 1000 Worte…

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Der wunderschöne Keller der Familie Alzinger. © Thomas Kirschner / k-works.at

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