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Castello di Monsanto – Old Love – Chianti Classico

Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Weinerlebnisse in den 90er Jahren. Da probierte ich alle Chiantis bei Tengelmann durch, verstand die Bordeaux-Fans nicht wirklich und der Tignanello war der größte, für mich schier unerreichbare Wein. Lange Zeit habe ich mich quer durch die Welt getrunken und nun blinzelt mich dieser Chianti Classico aus meinem Glas an: wie eine alte Liebe, eine nach Hause kommende, melancholische Einkehr. Ich meine, Vergangenheit riechen zu können. Das so bekannte und einzigartige Terroir der Toskana mit all seinen balsamischen, rostigen und rotfruchtigen Noten. Wenn man die Sangiovese-Traube so zart behandelt, kann sie einen dem Barolo ebenbürtigen Wein hervorbringen, der seine Herkunft in alle Welt hinausträgt.

Laura Bianchi und ihr Team vom Castello di Monsanto erzeugen einen minimalinvasiven Chianti der Spitzenklasse. Hier stehen die Herkunft der Trauben, die Aromen der Toskana und die innere Balance vorne. Nichts wird übertrieben, nichts geschminkt, nichts weggelassen: ein Chianti Classico, der mich zum Träumen einlädt.

Castello di Monsanto

Im Herzen der Toskana, in Barberino Val d´Elsa erzeugte Fabrizio Bianchi einst den ersten Einzellagen-Chianti Classico „Il Poggio“. Fabrizio erkannte als einer der ersten nicht nur das wundervolle Terroir der Toskana, sondern auch die feinen Unterschiede der verschiedenen Lagen und Mikroklimata. Auf dem wunderbaren Galestro-haltigen Boden wachsen hier ein paar der charakterstärksten Sangiovese-Reben, die die Region zu bieten hat. Im wundervollen Keller der Bianchis lagern noch Flaschen aus den letzten 50 Jahren und zeugen von der Einzigartig- und Lagerfähigkeit dieser Ode an die Toskana in flüssiger Form.

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Barberino Val d´Elsa: Rebenhänge und -täler der besonderen Art!

Doch nicht nur der Einzellagen-Spitzenchianti hat es in sich: auch der „normale“ Chianti Classico entstammt unverkennbar der gleichen Region und Handschrift. Traditionell anmutend und voller Toskana verzaubert dieser Wein mein Gemüt. Mit zunehmender Luft und Reife nehmen die süßen Pastelltfarben der Sangiovese zu und ich wünsche mir, dass das Leben auch viele solcher schönen Wendungen nehmen möge.

Einen preiswerten Einstieg in die Toskana, quasi für jeden Tag, erlaubt der Chianti Monrosso. Er ist unverkennbar Chianti, unverkennbar Monsanto, dabei aber süffiger und saftiger als der o.g. Signaturewein. Zur Salami aus Milano, zur Pizza oder einfach zum Trinken bestens geeignet. Schön, dass es solche erfrischenden und ehrlichen Weine noch gibt.

Deutlich mehr Tiefe und Rundheit strahlt die Riserva aus dem vollbusigen 2015er Jahrgang aus. Ein Wein, dem ein paar Jahre Reife gut tun würden. Mit ein paar Stunden Dekantieren kann man sich schon mal auf eine kleine Zeitreise machen, wird aber doch so manches Detail aus der Zeitkapsel heraus verpassen.

Der Cabernet Sauvignon „Nemo“ aus dem herausragenden Jahrgang 2013 schafft die schwierige Balance, einerseits unverkennbar toskanisches Terroir zum Ausdruck zu bringen und dabei die sortentypischen Aromen dieser Weltmarktführenden Traube nicht zu verstecken. Eine wunderbare Balance und innere Harmonie machen diesen Wein zu einem eigenständigen Genuss, der die Identität seiner Herkunft bewahrt. Das nenne ich mal gelungene Integration von Einwanderern…

Noch ein paar Worte zum Sangioveto Rosato? Probieren und genießen Sie ihn doch einfach mal selbst… ein Schluck sagt mehr als 1000 Worte!

Nachfolgend unser Angebot von Castello di Monsanto:

 

(für weitere Informationen und/oder Bestellung bitte Wein direkt anklicken; Angebot gültig solange Vorrat reicht)

Castello di Monsanto

Ein wundervolles, geschmackvolles toskanisches Schloss mit Wohlfühlcharakter. Genau wie sein Wein…

Castello di Monsanto

Castello di Monsanto: Ein wunderschönes Anwesen im Herzen der Toskana mit einem unglaublichen Weinkeller.

PS: Alle Abbildungen mit freundlicher Genehmigung der Inhaber, (c) Castello di Monsanto.