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Cornas 2015: Franck Balthazar am feinsten!

Cornas im Juli 2016: Wir besuchen voller Spannung den spannendsten Aufsteiger von Cornas: Franck Balthazar. Der sympathische Franck erzeugt auf naturnahe und traditionelle Art und Weise leider nur sehr wenig Wein in seinem neuen Keller (ein paar Häuser von Thierry Allemand entfernt). Der umtriebige Qualitätsfanatiker strebt nach Finesse und Ausdruck statt schierer Wucht und seine mineralischen Weine sind die feinsten der Appelation. Der herausragende Jahrgang 2015 hatte uns aus dem Fass nachhaltig in seinen Bann gezogen, so dass wir um eine gegenüber den Vorjahren etwas großzügigere Allokation gefleht hatten. Jetzt sind wir sehr, sehr glücklich, Ihnen diese raren und faszinierenden Weine aus 2015 anbieten zu dürfen.

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Reimitz 2013 – Neues aus der Toskana

Was passiert, wenn Pension und Passion aufeinander treffen…? Klaus Reimitz hat gute zwei Dutzend Jahrgänge Pergole Torte gekeltert und denkt gar nicht ans Austrinken. Unter eigener Regie möchte er die pure Essenz der Sangiovese herausarbeiten, die intrinsische Schönheit nach außen kehren und eine Ode an die Toskana in Flaschenform verfassen. All dies gelingt ihm im herausragenden Jahrgang 2013 noch erstaunlicher als in den beiden Vorgängerjahren. Wenn Sie die Toskana lieben und die Quintessenz der seit Römerzeiten favorisierten Traube schmecken möchten, dann kann ich Ihnen diesen Wein nur wärmstens empfehlen. Ein Supertoskaner, der eigentlich gar keiner ist, weil er so klassisch und rein daherkommt, dass selbst ein Chianti wie eine Modeerscheinung schmecken dürfte… Weiterlesen

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Caberlot 2013 – Il Carnasciale – Neues aus der Toskana #2

Bettina und ihr Sohn Moritz Rogosky erzeugen zusammen mit ihrem Weinmacher Peter Schilling einen raren Wein, der nur in Magnumflaschen abgefüllt wird. Das betont seine Einzigartigkeit, denn die in den 60er Jahren entstandene Kreuzung aus Cabernet Franc und Merlot ist weltweit einzigartig. Auf den wunderbaren Hängen des Weingutes Il Carnasciale sind sie die Basis für etwa 3000 Magnumflaschen, die von Sternegastronomen und Weinenthusiasten nicht nur gesucht, sondern auch mit größter Freude entkorkt werden. Denn obwohl die Weine sich mit zunehmender Kellerreife verbessern, sind sie zum freudvollen Genusstrinken da. Eine Le Pin-hafte Finesse und Erotik gepaart mit dem toskanischen Terroir ergibt einen der größten und rarsten Weine von ganz Italien: den Caberlot!

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Stefano Amerighi – Neues aus der Toskana #3

Wenn Sie bereit sind, die klassischen Pfade zu verlassen oder einfach nur einen sauguten neuen Wein trinken wollen, sind Sie hier (Heisenberg zum Trotz) zur richtigen Zeit am richtigen Ort! Stefano Amerighi erzeugt nur wenige Tausend Flaschen naturnahen Syrah in Cortona unweit von Montepulciano und Arrezzo im Süden der Toskana. Sein herrlicher Weingarten Poggiobello di Farneta bringt dank seines komplexen Bodens (kreidiger Kalk, Ton und Schiefer) und der skrupulösen biodynamischen Pflege einen der besten Syrah Italiens hervor.

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Hauptstadt-NEWS: Domaine Latour-Giraud gewinnt Wahl in Meursault!

MEURSAULT (dlk) – In der Hauptstadt des Weißweins wurde gewählt. Wie im Vorjahr hat Spitzenkandidat Jean-Pierre Latour (Domaine Latour-Giraud, DLG) die meisten Punkte der verkostenden Wähler erreicht und bleibt damit auch mit seinem 2015er Wahlprogramm an der Spitze des Firmaments. Latour gehörte zu den ersten, die ihre Trauben ernteten und punktete mit hervorragenden Säureumfragewerten bei seinen Wählern. Im Lager der Oppositionellen machen sich deren Spitzen Coche-Dury, Comte Lafon und Roulot zunehmend rarer, so daß insbesondere die Verbraucher von dem Wahlergebnis profitieren werden.

Mit diesem Sieg auf kommunaler Ebene hat die DLG die besten Prognosen für die Wahl in Deutschland. Wahlhelfer Dr. Lutz Krämer erläutert das ambitionierte Wahlprogramm: respektvoller Umgang mit der Natur, kontrollierte Kellereinwanderung, flächendeckende Trinkerversorgung, Liquidierung der Haushalts-Verschuldung und nach der Wahl eine gestiegene innere Sicherheit und ein bestens regulierter Verkehr …

Hier gehts zur Wahl…

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Côte-Rôtie: Stairway to Heaven

Seit Monaten habe ich mich auf diesen Moment gefreut: die in Ampuis verkosteten Côte-Rôtie von der Domaine de Rosiers und Agnès Levet sind da! Als wir im Sommer durch die bereits in der Römerzeit angelegten Steilhänge der nördlichen Rhône kletterten, musste ich unwillkürlich an den Ausspruch von Lucius Annaeus Seneca denken: „Groß ist die Mühe, den Himmel zu ersteigen, doch für die Seele ist es eine Heimkehr.“

Diese Weine treffen mich als Liebhaber der großen, eleganten Syrah-Originale mitten ins Herz. Während die Weine von Maxime Gourdain (Domaine de Rosiers) mit etwas Vorbehandlung schon einiges von ihrem Charme und ihrer Eleganz zeigen, scheinen die minimal-invasiven Côte-Rôtie von Vignobles Levet auf traditionelle Weise für eine lange Reifung im Keller gemacht. Die Rhône-Kenner haben diese Weine bereits entdeckt, ansonsten darf man sie hierzulande vielleicht noch als Geheimtip einsortieren. Da die Weine nur in homöopathischer Menge gefüllt werden, dürften sie das aber auch noch eine Weile bleiben…

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Alzinger – Echte Eleganz und wahre Größe

Alzinger: Die Liebe zu den Weinen von Leo Alzinger begann – wie so oft – bei einer Weinprobe mit geschätzten Freunden. Im Glas vor mir wartete ein 2011er Grüner Veltliner Steinertal auf seine Entdeckung. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich sehr viele leckere Grüne Veltliner getrunken, die vor allem durch Klarheit bestachen. Aber dieser Wein war etwas völlig anderes: er war zunächst unnahbar und entfaltete sich nur langsam, wurde dann aber immer tiefer und fast sogar cremiger (wie ein großer Burgunder), immer von feinster Frucht und Mineralik geprägt und mit einem nach entsprechender Belüftung außerordentlichen Abgang. Potzblitz! Das ist ein wahrhaft großer Weißwein in einer Liga mit Borgo del Tiglio oder berühmten Burgunderdomainen!

Ich konnte es daraufhin kaum erwaten, vom Weingut ein paar Probeflaschen zu bekommen und möchte Ihnen die gewonnenen Eindrücke und mein daraus entstandenes Angebot nicht vorenthalten.

Titelbild: © Thomas Kirschner / k-works.at

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Bruno Rocca

Bruno Rocca – Wachablösung in Barbaresco

Bruno Rocca steht für eine doppelte Wachablösung in Barbaresco: Während das Weingut in den letzten Jahren aus dem Schatten des großen Angelo Gaja hervorgetreten ist, hat Bruno Rocca sein Weingut weitestgehend an seine Kinder, Luisa und Francesco abgegeben.

In den Medien wird oft über den Lieblingsstreit der Piemonteser berichtet: muss man einen Barbaresco auf traditionelle oder moderne Art und Weise bereiten? Vater Bruno galt als einer der Erneuerer des Piemont, der wie Elio Altare oder Luciano Sandrone seinen Weinen eine Burgunderhafte Textur geben wollte und dazu kleine, feine Eichenfässer verwendete. Nun folgt die neue Generation und Francesco baut lieber im traditionelleren, größeren Holzfass aus. Ist das nun traditionell oder wieder modern?

Gleich welchem Lager das Weingut angehört(e); die Weine aus den besten Lagen des Piemont gehören so oder so in die Spitzengruppe. Ihr Geschmack entscheidet…

Titelbild © 2016 Bruno Rocca

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